Unsere Lehrer
Die Karma Kagyü Linie wird seit dem 12. Jahrhundert von einem verwirklichten Lehrer an einen fähigen Schüler weitergegeben. Einen authentischen buddhistischen Lehrer zu haben, ist für die eigene Entwicklung im Diamantweg wesentlich.
Im Folgenden findest du Informationen zu den Lehrern, die aus westlicher Sicht für das Netzwerk des Diamantweg-Buddhismus als Laienbuddhisten am wichtigsten sind.
Rangjung Rigpe Dorje, S.H. der 16. Gyalwa Karmapa
Der 16. Karmapa war ein voll erleuchteter Meister und Hauptlehrer von Lama Ole und Hannah Nydahl. In der Meditation auf den 16. Karmapa – der zentralen Übung in den Diamantweg-Zentren – verkörpert er die Eigenschaften des Buddha selbst.
Seine Heiligkeit der 16. Karmapa Rangjung Rigpe Dorje (1924–1981) war ein vollständig erleuchteter buddhistischer Meister. Er war das Oberhaupt der Karma Kagyü Linie und wurde auch von hohen Lamas anderer Linien respektiert und um Rat gefragt. Ihm wurden viele Ehrentitel verliehen, darunter „König der Yogis".
Geboren wurde er in der Provinz Derge in Osttibet. Sein Vorgänger, Karmapa Khakhyab Dorje (1871–1922), hinterließ einen Brief mit Hinweisen zu seiner nächsten Wiedergeburt, anhand dessen die Verantwortlichen des Klosters Tsurphu das Kind ausfindig machen konnten. 1931 wurde der junge Inkarnierte als Novize ordiniert und erhielt die zeremoniellen Roben und die Schwarze Krone (oder Schwarzer Hut) des Karmapa. Vier Jahre lang vertiefte er im Kloster Tsurphu seine meditative Verwirklichung von Sutra, Tantra, Mahamudra und den „Sechs Yogas des Naropa".
Mit 23 Jahren erhielt Karmapa seine endgültige Ordination sowie die Einweihungen und Erklärungen der höchsten Karma Kagyü-Lehren. 1959 floh er aufgrund der Besetzung Tibets mit einem Gefolge von 160 Lamas, Mönchen und Laien in Richtung Bhutan – begleitet von den kostbarsten Statuen, Ritualgegenständen, Reliquien, Thangkas und Büchern, die in Tsurphu über Jahrhunderte bewahrt worden waren.
Der Herrscher des nordindischen Staates Sikkim bot Gyalwa Karmapa das Kloster Rumtek an, das zur Zeit der 9. Inkarnation des Karmapa, Wangtschuk Dorje (1556–1603), erbaut worden war. Mit großzügiger Unterstützung der indischen Regierung und des Herrschers von Sikkim ließ Karmapa in vier Jahren ein neues Kloster in Rumtek errichten – seinen offiziellen Sitz außerhalb Tibets und ein Zentrum buddhistischen Studiums, Rituals und Praxis.
1974 führte der 16. Karmapa eine Gruppe von Karma Kagyü-Lamas erstmals in den Westen und besuchte Europa, Amerika und Kanada; zum ersten Mal konnten Menschen im Westen an der Zeremonie der Schwarzen Krone teilnehmen. Auf Einladung seiner ersten westlichen Schüler Ole und Hannah Nydahl traf Karmapa im Dezember 1974 in Kopenhagen ein. Im November 1976 kam er nach New York für eine Reise durch die USA; im folgenden Jahr verbrachte er sechs Monate auf Reisen in Europa und besuchte Schweden, Dänemark, Deutschland, die Niederlande, Frankreich und das Vereinigte Königreich.
Im Mai 1980 besuchte Karmapa erneut den Westen mit Vorträgen und Zeremonien in London, New York, San Francisco und Boulder, Colorado. Seine Heiligkeit der 16. Gyalwa Karmapa verstarb am 5. November 1981 in einem Krankenhaus nahe Chicago.
Der preisgekrönte Dokumentarfilm "Meeting the Buddha" von Márta György Kessler (2025) zeigt das Leben und Vermächtnis des 16. Karmapa Rangjung Rigpe Dorje und erzählt, wie Lama Ole und seine Frau Hannah bei der Verbreitung des tibetischen Buddhismus im Westen zu Schlüsselfiguren wurden.
Künzig Shamar Rinpoche, S.H. der 14. Shamarpa
Die Shamarpas stehen in der Karma Kagyü Linie gleich nach den Karmapas. Der 14. Shamar Rinpoche, Mipham Chökyi Lodrö, spielte eine zentrale Rolle beim Schutz der Karma Kagyü Linie und war ein herausragender Lehrer.
In der spirituellen Hierarchie der Karma Kagyü Schule steht der Shamarpa gleich nach dem Karmapa. Er gilt als Emanation von Amitabha, dem Buddha des Grenzenlosen Lichts.
Der tibetische Titel „Shamar" bedeutet „der Lama der rubinroten Krone", benannt nach der Nachbildung von Karmapas eigener Krone, die dieser dem Shamarpa verlieh. Die aufeinanderfolgenden Inkarnationen der Shamarpas sind auch als „Rote-Hut-Karmapas" bekannt.
Der 14. Shamarpa, Mipham Chökyi Lodrö, wurde am 27. Oktober 1952 im Königreich Derge in Osttibet geboren. 1956 reiste er mit seinem Bruder Jigme Rinpoche zum Kloster Tsurphu, dem Hauptsitz der Karmapas, wo sie zwei Jahre blieben. Im Sommer desselben Jahres, im Alter von vier Jahren, offenbarte er seine Identität als Shamarpa, indem er alte Mönche des Klosters Yangpachen, dem angestammten Sitz der Shamarpas, wiedererkannte.
1958 inthronisierte der 16. Karmapa ihn in Tsurphu privat als Shamarpa. Nach der kommunistischen chinesischen Invasion Tibets 1959 floh Shamar Rinpoche gemeinsam mit dem Karmapa zunächst nach Bhutan und ließ sich anschließend im Königreich Sikkim nieder. Ab Anfang der 1960er-Jahre erhielt er im alten Kloster Rumtek seine Ausbildung und in den folgenden Jahren die vollständigen Lehren und Übertragungen der Karma Kagyü Schule vom 16. Karmapa.
1964 wurde das Verbot des Shamarpa-Amtes durch die tibetische Exilregierung offiziell aufgehoben, und Shamar Rinpoche wurde vom 16. Karmapa als Linienhalter auf der höchsten Position nach ihm selbst eingesetzt. Der 16. Karmapa betrachtete die Wiedereinsetzung der Shamarpas nach einem 170-jährigen Verbot als eine seiner wichtigsten Errungenschaften.
Nach dem Tod des 16. Karmapa 1981 setzte sich Shamar Rinpoche entschieden dafür ein, die authentische Wiedergeburt des 16. Karmapa zu finden und die Karma Kagyü Linie zu bewahren. In Übereinstimmung mit der spirituellen Tradition der Linie erkannte er Trinley Thaye Dorje offiziell als 17. Karmapa an und inthronisierte ihn 1994 am Karmapa International Buddhist Institute (KIBI) in Neu-Delhi. In den folgenden Jahren übertrug er ihm die gesamte Linienübertragung und bildete ihn umfassend aus.
Der 14. Shamarpa verstarb am 11. Juni 2014 in Renchen-Ulm, Deutschland.
Thaye Dorje, S.H. der 17. Gyalwa Karmapa
Die älteste Wiedergeburtslinie tibetisch-buddhistischer Meister ist diejenige der Karmapas. Der amtierende 17. Karmapa, Thaye Dorje, trägt die Verantwortung für über 900 Klöster und buddhistische Zentren weltweit, darunter die Diamantweg-Zentren.
Karmapa verkörpert die Tatkraft aller Buddhas und ist das Oberhaupt der Karma Kagyü Linie des Diamantweg-Buddhismus. Er gilt als der erste bewusst wiedergeborene Lama Tibets. Beispielsweise war ein Schüler des 4. Karmapa der Lehrer des 1. Dalai Lama.
Gyalwa Karmapa wurde am 6. Mai 1983 in Lhasa, Tibet geboren. Schon als Kleinkind äußerte er, dass er der Karmapa sei. 1994 wurde der junge Karmapa mit Hilfe von westlichen Schülern aus Tibet nach Indien gebracht. Noch im selben Jahr inthronisierte Shamar Rinpoche den 17. Karmapa im Beisein zahlreicher Besucher aus der ganzen Welt im Karmapa International Buddhist Institute (KIBI) in New Delhi. Danach durchlief Gyalwa Karmapa eine umfassende Ausbildung bei Shamar Rinpoche, Topga Rinpoche, Prof. Sempa Dorje, Khenpo Chödrak Rinpoche, dem US-amerikanischen Philosophieprofessor Harrison Pemberton sowie vielen hochrangigen Lamas und Gelehrten des tibetischen Buddhismus.
Der 17. Karmapa Thaye Dorje ist heute der spirituelle Leiter von rund 900 Klöstern, Institutionen und Zentren in 68 Ländern weltweit.
Am 25. März 2017 heiratete Karmapa seine Frau Sangyumla Rinchen Yangzom. Am 11. August 2018 wurde ihr Sohn Thugsey in Frankreich geboren. Der 17. Karmapa folgt damit den Beispielen des 10. und 15. Karmapas, die ebenfalls verheiratet waren und Kinder hatten.
Karmapa besucht regelmäßig Diamantweg-Zentren rund um den Globus. Häufig gab er Unterweisungen und Ermächtigungen im Europazentrum in Deutschland, dem wichtigsten internationalen Treffpunkt der Diamantweg-Buddhisten. Lama Ole Nydahl beschrieb Karmapa als den Garanten für die Authentizität der Karma Kagyü-Linie.
Lopön Tsechu Rinpoche
Eine Schlüsselfigur des Buddhismus in Nepal mit großem Einfluss im Westen. Er begleitete den Bau der größten buddhistischen Stupa im Westen und gab zahlreiche Unterweisungen.
Als Schlüsselfigur des Buddhismus in Nepal hatte Lopön Tsechu Rinpoche großen Einfluss im Westen. Er begleitete den Bau der größten buddhistischen Stupa im Westen und gab zahlreiche Unterweisungen.
Lopön Tsechu Rinpoche wurde 1918 im Königreich Bhutan geboren. Mit 13 Jahren verließ er Bhutan, um unter der spirituellen Anleitung seines Onkels Lama Sherab Dorje in Nepal zu studieren und zu praktizieren. Dort erhielt er eine vollständige Dharma-Ausbildung und meditierte unter strengen Bedingungen in den Höhlen Milarepas und an den heiligen Stätten Guru Rinpoches.
1944 traf Rinpoche Seine Heiligkeit den 16. Gyalwa Karmapa, der einer seiner wichtigsten Meister wurde. In den folgenden Jahren wurde Lopön Tsechu Rinpoche zur zentralen Figur für Dharma-Praktizierende in Nepal, mit seinem Hauptkloster in Kathmandu. 1987 besuchte er erstmals Europa auf Einladung seiner ersten westlichen Schüler, Lama Ole Nydahl und seiner Frau Hannah.
Danach bereiste er ausgiebig Europa, Amerika und Australien, gab Unterweisungen und zahllose Einweihungen. Er vollendete den Bau einer Kalachakra-Stupa in Spanien sowie mehr als 16 weiterer Stupas in Europa und Asien. Sein letztes Projekt, die Erleuchtungsstupa in Benalmádena, Spanien, ist das Kronjuwel seines Lebenswerks.
Rinpoche verstarb am 10. Juni 2003 im Alter von 85 Jahren, vier Monate vor der Einweihung dieses großartigen Projekts. Die immense Kraft seines Mitgefühls wird von Menschen jeder Herkunft gespürt und bringt allen Wesen Nutzen.
Lama Ole Nydahl
Gemeinsam mit seiner Frau Hannah erhielt Lama Ole von seinem Hauptlehrer, dem 16. Karmapa, den Auftrag, den laienbuddhistischen Karma Kagyü-Buddhismus im Westen zu verbreiten. Seit den 1970er-Jahren ständig unterwegs, hat er weltweit über 600 Diamantweg-Zentren gegründet.
Lama Ole Nydahl war einer der wenigen voll qualifizierten westlichen buddhistischen Lamas der Karma Kagyü Linie.
Seit er 1972 vom Oberhaupt der Karma Kagyü Schule, dem 16. Karmapa, gebeten wurde, den Buddhismus interessierten Menschen im Westen zugänglich zu machen, tat er dies beständig in spirituell freien Ländern rund um die Welt.
Lama Ole war spezialisiert auf das Unterrichten von Mahamudra, dem „Großen Siegel", bei dem ein verwirklichter Lehrer dem Schüler eine Erfahrung der grenzenlosen Natur des Geistes vermitteln kann, sowie auf die Übertragung von Phowa, dem „Bewussten Sterben", einer seltenen, jahrhundertealten Meditationspraxis. In seinen Unterweisungen betonte Lama Ole die Verbindung von laienbuddhistischer Praxis mit eigenständigem Denken und der Reife, die aus Lebenserfahrung entsteht, sowie die Bedeutung gesellschaftlicher Verantwortung – insbesondere Meinungsfreiheit und Frauenrechte.
Biografie: Ole Nydahl wurde am 19. März 1941 nördlich von Kopenhagen geboren, wo er auch aufwuchs. Er studierte Philosophie, Englisch und Deutsch in Kopenhagen, Tübingen, München und in den USA. Er und seine Frau Hannah kamen 1968 auf ihrer Hochzeitsreise erstmals mit dem Buddhismus in Berührung. In Kathmandu, Nepal, trafen sie Lopön Tsetchu Rinpoche, einen der bedeutendsten buddhistischen Lehrer des Himalaya.
1969 begegneten Hannah und Ole Nydahl dem 16. Karmapa, Rangjung Rigpe Dorje, dem Oberhaupt der Karma Kagyü Schule, und wurden seine ersten westlichen Schüler. Sie erhielten die wichtigsten Ermächtigungen und Unterweisungen der Karma Kagyü Linie direkt vom 16. Karmapa sowie von anderen Karma Kagyü-Meistern wie Kalu Rinpoche, ebenso Ermächtigungen anderer tibetisch-buddhistischer Schulen. 1972 bat der 16. Karmapa Ole und Hannah Nydahl, die Lehren der Karma Kagyü Linie in den Westen zu bringen und in seinem Namen buddhistische Zentren aufzubauen.
Lama Ole und Hannah gründeten im Auftrag seines Lehrers die allerersten buddhistischen Zentren in Österreich (Graz), Norwegen, Schweden und Dänemark (Kopenhagen) und insgesamt über 600 Zentren weltweit. Bis 2019 bereiste er zweimal im Jahr den Globus, um zu unterrichten und seine Schüler zu besuchen. Er gab überall Unterweisungen sowie die buddhistische Zufluchtnahme – die Zeremonie, durch die man Buddhist wird – sowie das Bodhisattva-Versprechen, die innere Verpflichtung, das eigene Leben dem Wohl anderer zu widmen, mit dem letztendlichen Ziel der Erleuchtung aller Wesen.
Ab 1973 organisierten Lama Ole Nydahl und seine Frau Hannah Reisen und Vorträge der höchsten tibetisch-buddhistischen Lehrer durch Europa und später auch nach Nord- und Südamerika, Russland und Australien. Neben dem 16. Karmapa luden sie Shamar Rinpoche, Jamgön Kongtrul Rinpoche, Gyaltsab Rinpoche, Beru Khyentse Rinpoche, Kalu Rinpoche, Topga Rinpoche, Tenga Rinpoche, Bokar Rinpoche, Lopön Tsetchu Rinpoche, Trungpa Rinpoche und Ayang Rinpoche ein und übersetzten für sie. Der 16. Karmapa starb 1981; seine Wiedergeburt, Thaye Dorje, Seine Heiligkeit der 17. Gyalwa Karmapa, wurde von Shamar Rinpoche, dem zweithöchsten Lama der Karma Kagyü Linie, erkannt und inthronisiert.
1987 begann Lama Ole Nydahl auf Bitten von Shamar Rinpoche auch die Praxis des Phowa zu unterrichten. Er galt als anerkannter Phowa-Meister und vermittelte bis 2015 diese „Meditation des bewussten Sterbens" mehr als 75.000 Schülern weltweit.
Lama Ole ist Autor mehrerer Bücher, darunter die beim Knaur Verlag erschienen Bücher „Wie die Dinge sind", „Buddha und die Liebe", „Von Tod und Wiedergeburt" und "Das Große Siegel", außerdem "Die Buddhas vom Dach der Welt" und "Über alle Grenzen im Verlag Edition Diamantweg.
Hannah Nydahl verstarb 2007 an Krebs. Ihr bemerkenswertes Leben und die Geschichte, wie sie und Lama Ole den laienbuddhistischen Karma Kagyü Buddhismus in den Westen brachten, wurde als preisgekrönter Film verewigt: „Hannah: Ein Buddhistischer Weg zur Freiheit". Einer ihrer letzten Akte in diesem Leben war die Unterzeichnung eines Vertrags zum Kauf des Europazentrums, eines wunderschönen Ortes in den bayerischen Alpen, der heute der wichtigste internationale Treffpunkt des Diamantweg-Buddhismus ist. 2009, beim zweiten internationalen Sommerkurs, kam der 17. Karmapa ins Europazentrum, um zu unterrichten, und Lama Ole übergab ihm zeremoniell die mehr als 600 buddhistischen Zentren des Diamantwegs.
2012 nahm Lama Ole am Kagyü Mönlam teil, dem jährlichen Treffen der höchsten Karma-Kagyü-Lamas in Bodhgaya, dem Ort, an dem der historische Buddha Erleuchtung erlangte. An einem Ehrenplatz sitzend, wurde Lama Ole von Karmapa mit einer traditionellen Seidenbrokat-Robe überrascht – als Dank für seine 40-jährige Aktivität für den Buddhismus.
Der preisgekrönte Dokumentarfilm "Meeting the Buddha" von Márta György Kessler (2025) zeigt das Leben und Vermächtnis des 16. Karmapa Rangjung Rigpe Dorje und erzählt, wie Lama Ole und seine Frau Hannah bei der Verbreitung des tibetischen Buddhismus im Westen zu Schlüsselfiguren wurden.
Lama Ole verstarb am 18. Mai 2026 in Immenstadt.
Hannah Nydahl
Freundin, Übersetzerin und Vertraute der höchsten Lamas der Karma Kagyü Linie – Hannah Nydahl war selbst eine kundige und mitfühlende buddhistische Lehrerin.
Hannah Nydahl war Schülerin Seiner Heiligkeit des 16. Karmapa Rangjung Rigpe Dorje, des großen Lopön Tsetchu Rinpoche und vieler weiterer Lehrer. Gemeinsam mit ihrem Mann Lama Ole trug sie dazu bei, die authentischen Lehren der Karma Kagyü Linie in den Westen zu bringen.
Sie war Reisebegleiterin, Übersetzerin und Freundin zahlreicher hoher Lamas, darunter Shamar Rinpoche, Jamgön Kongtrul Rinpoche und Lama Jigme Rinpoche. Hannah verstarb am 1. April 2007 nach einem sechsmonatigen Kampf gegen den Krebs.
Ihre Lebensgeschichte wurde in dem preisgekrönten Film „Hannah: Ein buddhistischer Weg zu Freiheit" verewigt.
Jamgön Kongtrul Rinpoche
Jamgön Kongtrul Rinpoche Mingyur Drakpa Senge wurde 1995 als Sohn des ranghöchsten großen Karma-Kagyü-Meisters Beru Khyentse Rinpoche geboren.
Jamgön Kongtrul Rinpoche Mingyur Drakpa Senge wurde 1995 als Sohn des ranghöchsten großen Karma Kagyü-Meisters Beru Khyentse Rinpoche geboren.
Er wurde vom 17. Karmapa als vierte Inkarnation des großen Jamgön Kongtrul Lodrö Thaye anerkannt, eines bedeutenden Gelehrten und Meditationsmeisters des 19. Jahrhunderts, der allen Linien des tibetischen Buddhismus ein gewaltiges Erbe hinterließ. 1998 führte der Dalai Lama in Bodhgaya die Haarschneidezeremonie für Jamgön Yangsi durch, wie er auch genannt wird. Im Jahr 2000 vollzog Penor Rinpoche, damals Oberhaupt der Nyingma-Schule, die Inthronisierung des 4. Jamgön Kongtrul Rinpoche und bestätigte damit erneut Jamgön Yangsi als authentische Wiedergeburt des großen Jamgön Kongtrul Lodrö Thaye.
2016 überreichte der 17. Gyalwa Karmapa Trinley Thaye Dorje dem 4. Jamgön Kongtrul Mingyur Drakpa Senge die rote Krone als Zeichen dafür, dass er ein Meister der Buddha-Aktivität und Halter der Dharma-Übertragungen der Karma-Kagyü-Linie ist.
Die vorherige, dritte Inkarnation, Lodrö Chökyi Senge, stand Lama Ole und Hannah Nydahl sehr nahe. Er besuchte Diamantweg-Zentren im Westen für Unterweisungen und Einweihungen und gab 1989 in Dänemark die Kagyü Ngagdzö-Ermächtigungen an Hannah, Lama Ole und ihre Schüler. Leider verstarb er 1992 im Alter von 38 Jahren.
2017 besuchte der 4. Jamgön Kongtrul auf Bitten von Lama Ole das Europazentrum sowie weitere Diamantweg-Zentren für Unterweisungen und Ermächtigungen. Von 2018 bis 2022 blieb er im Retreat, um die wichtigsten Kagyü-Übertragungen auf traditionelle Weise zu praktizieren und zu vollenden.
Lama Jigme Rinpoche
Lama Jigme Rinpoche erhielt umfangreiche Unterweisungen von seinem Onkel, dem 16. Karmapa, und wurde von ihm gebeten, sein Vertreter im Westen zu sein – eine Verantwortung, die er bis heute trägt. Lama Jigme Rinpoche ist ein hoch angesehener, warmherziger und mitreißender Lehrer.
Lama Jigme Rinpoche wurde in die Familie Seiner Heiligkeit des 16. Gyalwa Karmapa hineingeboren, als Bruder von Kunzig Shamar Rinpoche. Er erhielt umfangreiche Unterweisungen vom 16. Karmapa, der ihn bei seinem ersten Besuch im Westen dort als seinen Vertreter zurückließ. Seither leitet Jigme Rinpoche Karmapas Sitz in Europa, Dhagpo Kagyu Ling in Frankreich.
Neben seinen organisatorischen Fähigkeiten wird er als Lama hoch geschätzt. Viele haben von seinem tiefen Wissen, seinem Verständnis der westlichen Lebensweise und seiner praktischen Weisheit, Wärme und seinem Humor profitiert.
Nedo Kuchung Rinpoche
Nedo Kuchung Rinpoche (Nendo Rinpoche) ist ein weithin anerkannter Meditationsmeister der Karma Kagyü Linie.
Nedo Kuchung Rinpoche (Nendo Rinpoche) ist ein weithin anerkannter Meditationsmeister der Karma Kagyü Linie.
Geboren 1962, wurde er im Alter von 10 Jahren vom Oberhaupt der Karma Kagyü Linie, Seiner Heiligkeit dem 16. Gyalwa Karmapa, als Inkarnation des 5. Nedo Rinpoche, Shedrub Nyedun Chökyi Sengge, anerkannt. Der erste Nedo Rinpoche war der wichtigste Schüler des berühmten Meisters Karma Chagme aus dem 17. Jahrhundert. Der jetzige Nedo Rinpoche wurde persönlich vom 16. Karmapa ausgebildet und erhielt wichtige Unterweisungen von Dilgo Khyentse Rinpoche und Tulku Urgyen Rinpoche.
Im Alter von 25 Jahren wurde er Vajra-Meister (Dorje Lopön) des Rumtek Dharma Chakra Centers in Sikkim, dem Hauptsitz Seiner Heiligkeit des 16. Karmapa. Nedo Rinpoche folgt den Anweisungen des 16. Karmapa und des 14. Kunzig Shamar Rinpoche bei der Verbreitung der Lehren Buddhas und dient der Karma Kagyü Linie unter dem 17. Karmapa Thaye Dorje.
Nedo Rinpoche kümmert sich um sein Kloster Nedo Chedu Chökhorling in Sikkim, Indien, unterstützt die Aktivitäten der Karma Kagyü Linie in Sikkim und ist verantwortlich für die Mönche des 14. Shamar Rinpoche. Zudem hat er Dharma-Zentren in Südostasien gegründet.
Seit 2017 unterrichtet Nedo Kuchung Rinpoche auf Bitten von Lama Ole bei den jährlichen Sommerkursen im Europazentrum des Diamantweg-Buddhismus in Immenstadt. 2022 leitete Nedo Rinpoche den Bau und die Einweihung von Stupas an Diamantweg-Zentren in Litauen und Kolumbien.
Maniwa Lama Sherab Gyaltsen Rinpoche
Ein hoch angesehener Meister der Karma Kagyü Linie. Lama Sherab Gyaltsen Rinpoche hat Schüler dazu angeleitet, gemeinsam Milliarden Mantras zu rezitieren, was ihm den Titel „Maniwa" einbrachte. Rinpoche nahm sich immer wieder Zeit von seiner Arbeit im Osten, um bei Diamantweg-Veranstaltungen zu unterrichten.
Sherab Gyaltsen Rinpoche, ein hoch angesehener Lama der Karma Kagyü Linie, trägt den Titel „Maniwa" – eine Auszeichnung für Meister der Chenrezig-Praxis, die mindestens eine Milliarde Om-Mani-Peme-Hung-Mantras vollendet haben.
Rinpoche wurde in Rumtek vom 16. Karmapa, Rangjung Rigpe Dorje, ordiniert. Als außergewöhnlich begabter Schüler beherrschte er alle Aspekte des traditionellen buddhistischen Studiums – von Sutras und Tantras über Rituale und Musik bis hin zu Wissenschaften, Kunst und Komposition.
Neben vielen weiteren Aktivitäten war Rinpoche Retreatmeister des dreijährigen Retreatzentrums in Pharping und hatte mehrere Klöster in Nepal errichtet und leitete sie.
Mehrmals im Jahr führte Rinpoche Tausende Praktizierende in den Übungen von Nyung-Ne und Chenrezig in seinem Kloster Nyeshang in Swayambhu an. Über 15 Milliarden Chenrezig-Mantras wurden im Laufe der Jahre gesammelt.
Sherab Gyaltsen verstarb am 4. September 2025.
Die westlichen Diamantweg-Lehrer
Lama Ole Nydahl reiste bis 2019 jedes Jahr um die Welt. Er ermächtigte viele seiner engen Schüler, in seinem Namen zu unterrichten. Sie decken jedes Land ab, in dem es Diamantweg-Zentren gibt, und halten dort öffentliche Vorträge zu Themen des Diamantweg-Buddhismus.
Unsere Tradition
Der Buddhismus wird zu den fünf großen Weltreligionen gezählt. Gegründet wurde er durch den indischen Fürstensohn Siddharta Gautama.
Diamantweg-Buddhismus der Karma Kagyü Linie
Die Karma Kagyü Linie gehört zu einer der vier großen buddhistischen Schulen Tibets. Als Linie der direkten mündlichen Überlieferung legt sie besonderen Wert auf Meditation und die Anleitung durch einen Lehrer.
Die Karma Kagyü Linie hat ihren Ursprung beim historischen Buddha und entwickelte sich zu einem praktischen Erleuchtungsweg in Indien und Tibet. Vor rund 1.000 Jahren prägten buddhistische Meister (Mahasiddhas) wie Naropa und Maitripa sowie die bekannten Verwirklicher (Yogis) Marpa und Milarepa die Ursprünge unserer Linie.
Seit dem 12. Jahrhundert hat die ununterbrochene Reihe der Karmapa-Wiedergeburten diese Übertragungslinie erhalten. So gilt der zweite Karmapa als erster bewusst wiedergeborener Lama Tibets. Seitdem sind die Karmapas das Oberhaupt der Karma Kagyü Linie und bis heute verantwortlich für ihren Fortbestand.
Seine Heiligkeit, der 16. Gyalwa Karmapa floh vor den chinesischen Besatzern Tibets nach Indien und Nepal. Dort beauftragte er seine ersten beiden westlichen Schüler Hannah und Ole Nydahl damit, den Diamantweg-Buddhismus in den Westen zu bringen. Das derzeitige Oberhaupt der Karma Kagyü Linie ist Thaye Dorje, Seine Heiligkeit der 17. Gyalwa Karmapa.
Was ist Buddhismus?
Buddha wurde vor ca. 2.600 Jahren in Lumbini, im heutigen Nepal, geboren. Nach langer spiritueller Suche erkannte er in tiefer Meditation die Natur des Geistes und erreichte den Zustand von unbedingtem und dauerhaftem Glück, den Zustand der Erleuchtung.
Dieser Zustand ist frei von störenden Gefühlen und drückt sich durch Furchtlosigkeit, Freude und aktives Mitgefühl aus.
Nach seiner Erleuchtung lehrte Buddha 45 Jahre lang in der damaligen nordindischen Hochkultur, wie man diesen Zustand erreichen kann und erklärte tiefgründig und lebensbezogen, was letztendlich „wirklich"" und was vergänglich ist. Dabei vermittelte er auf der Grundlage seiner eigenen Erfahrung wirksame Mittel, die zur Erleuchtung führen. Meditation sorgt dafür, intellektuell Verstandenes zur eigenen Erfahrung werden zu lassen.
Stets ermutigte Buddha seine Schüler, seine Erklärungen zu hinterfragen, bevor sie im eigenen Leben angewendet werden. Dank dieser Haltung kennt der Buddhismus keine Dogmen und ist bis heute offen für wissenschaftliche Erkenntnisse und gesellschaftliche Entwicklungen.
Der Buddhismus ist in vielen ostasiatischen Ländern die Hauptreligion und mittlerweile auch in zahlreichen westlichen Ländern verbreitet. Dabei ist er von Buddhas Zeit bis heute ohne Unterbrechung durch viele buddhistische Traditionen und Übertragungslinien überliefert worden. Hierbei haben sich verschiedene Strömungen herausgebildet, die sich den folgenden drei Hauptrichtungen zuordnen lassen:
- Die „Schule der Ältesten" (sanskrit: Theravada)
- der „Große Weg" (skt: Mahayana)
- der „Diamantweg" (skt: Vajrayana).
In der Regel gehören Buddhisten in aller Welt einer dieser drei Hauptrichtungen an. Deren Ziele sind weitgehend identisch, während sich Lehrstil und äußere Form jedoch deutlich unterscheiden. Der Diamantweg-Buddhismus in der Tradition der Karma Kagyü Linie ist heute im Westen eine der verbreitesten buddhistischen Richtungen.
Was ist ein Buddhist?
Durch die Vielfalt im Buddhismus kann man diese Frage nicht für alle Buddhisten pauschal beantworten. Zusätzlich gewichtet jede buddhistische Tradition bestimmte Teilaspekte von Buddhas Lehre unterschiedlich.
Obwohl es große Unterschiede gibt, existieren aber auch viele Gemeinsamkeiten. Im Diamantweg-Buddhismus der Karma Kagyü Linie sind folgende Eigenschaften für einen Buddhisten charakteristisch:
- Die Entscheidung, selbst ein Buddha zu werden
- Das Wirken zum Besten Aller und der Wunsch, dass alle Wesen dauerhaftes Glück erfahren
- Die eigene Meditationspraxis, um die Eigenschaften eines Buddhas selbst zu verwirklichen
- Das bestmögliche Halten der Meditationserfahrungen und ihre Übertragung in den Alltag
- Das Bestreben, Mitgefühl und Weisheit zu entwickeln
- Das Vertrauen, dass Ursache und Wirkung die Voraussetzung von Leid und Glück sind
- Die sogenannte „reine Sichtweise": man übt, alles auf der höchsten Ebene zu sehen, sich auf die Buddhaeigenschaften im eigenen Geist auszurichten und zu erkennen, dass die Natur aller Erscheinungen bereits ursprüngliche Weisheit ist.
Im tibetischen Buddhismus werden Buddhisten auch entsprechend ihrer Traditionszugehörigkeit charakterisiert. Diese traditionelle Einteilung entspricht den drei buddhistischen Hauptrichtungen „Theravada", „Mahayana" und „Vajrayana".
Um Leid zu vermeiden, erklärte Buddha Ursache und Wirkung – ein wichtiger Schwerpunkt in der „Schule der Ältesten"" (skt. Theravada). Jeder ist für sein eigenes Leben verantwortlich und prägt seine Zukunft durch Gedanken, Worte und Handlungen. Dieses Verständnis ermöglicht den bewussten Aufbau von Eindrücken, die zu Glück führen und künftiges Leid vermeiden.
Im großen Weg (skt. Mahayana) stehen die Erklärungen über Mitgefühl und Weisheit im Mittelpunkt sowie der Wunsch, zum besten Aller zu wirken.
Im Diamantweg (skt. Vajrayana) lehrte Buddha sich direkt mit den Fähigkeiten und Qualitäten eines Buddhas zu identifizieren. Im Mittelpunkt steht dabei das tiefe Vertrauen in die eigene Buddhanatur: Die Erkenntnis, dass man selbst bereits ein Buddha ist, dies aber noch nicht erkannt hat. Seit dem 11. Jahrhundert gibt die Karma Kagyü Linie diese Sichtweise als Mahamudra („Großes Siegel") weiter."
Unsere Organisation
Im Westen etablierte sich die Bezeichnung Diamantweg-Buddhismus in den letzten 40 Jahren insbesondere für die ca. 592 Zentren und Gruppen der Karma Kagyü Linie, die von Hannah und Lama Ole Nydahl im Auftrag des 16. Gyalwa Karmapa gegründet wurden.
Von rechts nach links: Lopön Tsetchu Rinpoche, Lama Ole Nydahl und Hannah Nydahl. Lopön Tsetchu Rinpoche hatte zu Lebzeiten gemeinsam mit Lama Jigme Rinpoche und Lama Ole Nydahl die spirituelle Leitung unseres Dachverbandes.
Die Zentren für Diamantweg-Buddhismus bieten allen Interessierten Menschen – gleich welcher Herkunft – die Möglichkeit, Meditationen des Diamantweg-Buddhismus zu lernen und zu praktizieren. Die Meditations- und Lehrinhalte in den Zentren werden von Thaye Dorje, Seiner Heiligkeit dem 17. Gyalwa Karmapa, Jigme Rinpoche und Lama Ole Nydahl dem spirituellen Leiter der Zentren für Diamantweg-Buddhismus bestimmt.
Gruppen, Zentren und Regionalvereine
In Deutschland sind die ca. 130 Zentren und Gruppen für Diamantweg-Buddhismus der Karma Kagyü Linie in insgesamt acht regionalen gemeinnützigen Vereinen organisiert. Sie bilden den formalen Rahmen für alle Aktivitäten in den autark und demokratisch organisierten Zentren und Gruppen. Sämtliche Tätigkeiten in den Zentren und Gruppen werden im Rahmen der Vereinsarbeit von den Mitgliedern ehrenamtlich durchgeführt. Alle Mitglieder eines Regionalvereins wählen jeweils Ihre Vorstände.
Die Regionalvereine finanzieren sich durch Spenden und durch freiwillige Mitgliedsbeiträge der Vereinsmitglieder. In der Regel liegt der monatliche Beitrag bei 15 Euro.
- Buddhistische Zentren Norddeutschland der Karma Kagyü Linie e.V
- Buddhistische Zentren West der Karma Kagyü Linie e.V.
- Buddhistische Zentren Ost der Karma-Kagyü-Linie e.V.
- Buddhistische Zentren Mitte der Karma Kagyü Linie e.V.
- Buddhistische Zentren Mittelrhein der Karma Kagyü Linie e.V.
- Buddhistische Zentren Südwest der Karma Kagyü Linie e.V.
- Buddhistische Zentren Bayern der Karma Kagyü Linie e.V.
- Buddhistische Zentren Alpen der Karma Kagyü Schule e.V.
Buddhistischer Dachverband Diamantweg e.V. (BDD)
Die acht Regionalvereine sind gemeinsam Träger des Vereins Buddhistischer Dachverband Diamantweg e.V. (BDD). Als Dachverband repräsentiert und vertritt der BDD die ca. 130 Zentren und Gruppen für Diamantweg-Buddhismus nach Außen und organisiert gemeinsame Aktivitäten – zum Beispiel die Organisation von bundesweiten Veranstaltungen, die Einladung tibetischer Lehrer, die Herstellung von Meditationstexten und diese Website.
Der BDD hat einen aus drei Personen bestehenden ehrenamtlichen Vorstand, der von den Vorständen bzw. Vertretern der Regionalvereine gewählt wird. Alle Aktivitäten und Initiativen des BDD werden ehrenamtlich von überregionalen Teams eigenständige durchgeführt.
Der BDD wird durch eine Umlage von allen Regionalvereinen gemeinsam finanziert. Etwaige finanzielle Überschüsse der Regionalvereine und des BDD werden regelmäßig der Buddhismus Stiftung Diamantweg zugeführt. Sie fördert buddhistische Projekte im In- und Ausland.
Mitgliedschaft in der Europäischen Buddhistischen Union (EBU)
Der BDD ist stellvertretend für den europäischen Diamantweg-Buddhismus Mitglied in der Europäischen Buddhistischen Union (EBU).